Das Haus

23.07. Elektro

Die letzten Schlitze sind gefräst, das letzte Dosenloch gebohrt... So habe ich endlich die Maschinen wieder einpacken und abgeben können.
Leider ist mir vorher noch ein kleines Malheur passiert:
Da im Nähzimmer noch eine Dose fehlte, habe ich diese flugs nachgebohrt.
Seltsamerweise blieb der Bohrer in Streckmetall hängen. Nach Inspizierung des Loches stellte ich fest, daß das größeres Unglück vermieden hat: Dahinter verbirgt sich die Wasser- und Abwasserleitung zum bzw. vom Dachgeschoß. Puh, Glück gehabt.

Danach ging es an die Elektrosachen: Dosen eingipsen, in rauhen Mengen. Für den Anfang habe ich mal 50 tiefe Dosen gekauft, soll ja wohl reichen.
Gips angerührt, und munter gings los. Nach drei Räumen habe ich dann die Maschinen wieder zurückgebracht.
Nach Rückkehr die Festigkeit der Dosenüberprüft - die erste hatte ich direkt in der Hand, der Rest war bis auf drei weitere ok.
Also nachgipsen und weiter gehts.
Obergeschoß fertig, Zeit sich mal um die Unterverteilung zu kümmern: 4x102 Kabel liegt ja bereits drin, welches "nur" noch angeschlossen werden muss. Verdammt störrisch, aber irgendwann habe ich dann die drei Außenleiter in die richtige Position gebracht, PEN aufgelegt, die Außenleiter auf die drei Sicherungen geklemmt und fertig war der Anschluß. Die einzige 1,52, die vom Erdgeschoß hochgelegt wird, dient als Schalterleitung für die Flurbeleuchtung. Die auch flugs abisoliert und... argh, zu kurz, oder doch nicht?

Naja, wird jetzt anders gelöst, geht es nicht anders, sonst lässt sich das Konstrukt aus zwei Wechselschaltern, einem Kreuzschalter und drei Lampen über zwei Etagen nicht lösen.